Was sind gute KI-Use Cases?
Großartige Use Cases sind Situationen, in denen KI-Agenten oder Workflows die Qualität Ihrer Arbeit oder Ihres Produkts erhöhen und/oder den Aufwand und die Zeit bis zum Ergebnis reduzieren. Unser Tipp: Starten Sie mit horizontalen Use Cases – also Anwendungsfällen, die teamübergreifend relevant sind. Das hat mehrere Vorteile:- Jede:r versteht das Problem: Die Akzeptanz steigt, wenn alle sich mit dem Anwendungsfall identifizieren können.
- Weniger Anpassungsaufwand: Horizontale Use Cases benötigen meist weniger individuelle Anpassungen und Integrationen.
- Schneller Einstieg: Komplexe, tief spezialisierte Use Cases erfordern mehr Know-how und Pflege. Beginnen Sie mit einfachen, skalierbaren Lösungen, um Erfahrungen zu sammeln.
So finden Sie passende Use Cases
1. Experimentieren & KI-Fähigkeiten kennenlernen

2. Tägliche Aufgaben auflisten
Bitten Sie Nutzer:innen, 5 wiederkehrende, zeitintensive Aufgaben aus ihrem Arbeitsalltag zu notieren.3. Aufgaben sammeln & clustern
Sammeln Sie die Aufgaben im Team und gruppieren Sie ähnliche Tätigkeiten. Gibt es Überschneidungen, lohnt sich der Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Lösungen.4. Use Cases mit KI-Fähigkeiten verknüpfen
Ordnen Sie die gesammelten Aufgaben den passenden KI-Fähigkeiten zu. Beispiel: Für Übersetzungen braucht es Textgenerierung, für Zusammenfassungen Textanalyse und -komprimierung.5. Priorisieren: Was zuerst umsetzen?

- Aufwand: Geringer Aufwand = schneller umsetzbar
- Datenverfügbarkeit: Sind die nötigen Daten vorhanden und nutzbar?
- Integrationen: Müssen Schnittstellen oder APIs angebunden werden?
- Zeitersparnis: Wie viele Stunden werden eingespart?
- Qualitätsgewinn: Wird das Ergebnis besser, fehlerfreier?
- Kundenzufriedenheit: Steigt die Servicequalität?
- Finanzieller Effekt: Können Kosten gesenkt oder Umsätze gesteigert werden?
Wichtig: Starten Sie mit Use Cases, die wenig Aufwand und hohen Impact haben.
7. Use Cases gemeinsam und individuell bauen
Setzen Sie erste Use Cases im Team um, damit alle den Prozess kennenlernen. Danach können Nutzer:innen eigenständig oder in kleinen Gruppen weiterarbeiten. Ein Zeitraum von 1–2 Wochen ist ideal für erste Experimente.
Follow-up: Begleiten Sie die Nutzer:innen, bieten Sie Unterstützung und sammeln Sie Feedback. In der nächsten Teamsitzung können Erfahrungen und Best Practices geteilt werden.
Wichtig: Nicht jeder Use Case funktioniert sofort perfekt – das ist Teil des Lernprozesses. Bleiben Sie offen für Anpassungen und neue Ideen.
Hinweis: Das nuwacom-Team unterstützt Sie gerne bei der Identifikation und Umsetzung Ihrer Use Cases. Sprechen Sie uns einfach an! Zusammengefasst:
Mit nuwacom schaffen Sie die Grundlage für produktive, sichere und skalierbare KI-Nutzung im Unternehmen – indem Sie Use Cases identifizieren, die echten Mehrwert bringen und sich einfach umsetzen lassen.