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Was macht den KI-Rollout besonders? 

Die Einführung von KI unterscheidet sich grundlegend von klassischen Software-Rollouts. Während traditionelle Tools wie CRM- oder ERP-Systeme deterministisch funktionieren (gleiche Eingabe = gleiche Ausgabe), arbeitet KI probabilistisch: Die gleiche Anfrage kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Das eröffnet enorme Potenziale für individuelle Anpassungen, verlangt aber auch gezielte Befähigung und Begleitung der Nutzer:innen.  Vorteile: 
  1. KI ist flexibel und kann nahezu jeden Unternehmensbereich unterstützen. 
  2. Sie fördert Innovation, Effizienz und neue Formen der Zusammenarbeit. 
Herausforderungen: 
  1. Nutzer:innen müssen lernen, mit der neuen Technologie souverän umzugehen. 
  2. Es braucht klare Verantwortlichkeiten und einen strukturierten Rollout-Prozess. 

Das ideale Setup

1. Leadership Buy-in: Führung als Treiber 

Erfolgsfaktor: 
KI-Integration gelingt am besten, wenn das Thema von der Unternehmensleitung aktiv vorangetrieben wird. Das bedeutet: 
  1. Strategische Verankerung: KI ist Teil der Unternehmensstrategie, nicht nur ein IT-Projekt. 
  2. Vorbildfunktion: Führungskräfte nutzen KI selbst und kommunizieren offen über Chancen und Ziele. 
  3. Ressourcen: Es werden Zeit, Budget und Personal für die KI-Einführung bereitgestellt. 
Praxis-Tipp: 
Regelmäßige Updates und Erfolgsgeschichten aus dem KI-Rollout schaffen Transparenz und Motivation im gesamten Unternehmen. 

2. Interne KI-Verantwortung: AI Owner & Team 

Empfehlung: 
Bestimmen Sie einen zentralen AI Owner oder ein dediziertes KI-Team. Diese Rolle ist Dreh- und Angelpunkt für: 
  1. Koordination des Rollouts 
  2. Identifikation und Priorisierung von Use Cases 
  3. Schulung und Support der Mitarbeitenden 
  4. Schnittstelle zwischen Fachbereichen, IT und Management 
Vorteile: 
  1. Schnelle Reaktionsfähigkeit bei Fragen oder Problemen 
  2. Kontinuierliche Weiterentwicklung der KI-Nutzung im Unternehmen 
 

3. AI Champions: Multiplikatoren in den Fachbereichen 

Warum Champions? 
Jede Abteilung hat unterschiedliche Anforderungen und Potenziale für KI. AI Champions sind engagierte Mitarbeitende, die: 
  1. als erste KI-Anwendungen testen und Feedback geben 
  2. Kolleg:innen unterstützen und motivieren 
  3. als Bindeglied zwischen AI Owner und Fachbereich agieren 
  So finden Sie Champions: 
  1. Offene Ausschreibung oder gezielte Ansprache von KI Power-Usern 
  2. Anreize durch Weiterbildungsmöglichkeiten oder Anerkennung  

4. Nutzerzentrierte Einführung: Schulung & Enablement 

Wichtig: 
  1. Schulungen sind praxisnah und rollenbasiert (z.B. für HR, Vertrieb, Kundenservice). 
  2. Hands-on-Workshops und Use Case Sessions fördern das Verständnis und die Akzeptanz. 
  3. Ein zentrales Helpcenter bietet jederzeit zugängliche Anleitungen, FAQs und Best Practices. 
  4. KI-Chatbots können gezielt für das Onboarding neuer Mitarbeitender eingesetzt werden und zeigen gleichzeitig das Potenzial von KI.  
Praxis-Tipp: 
Setzen Sie auf kurze Lernimpulse („Learning Nuggets“) und regelmäßige Q&A-Sessions, um Hemmschwellen abzubauen. 

5. Use Case Entwicklung: Von Pilotprojekten zur Skalierung 

Vorgehen: 
  1. Starten Sie mit klar definierten Pilotprojekten in einzelnen Abteilungen. 
  2. Sammeln Sie Erfahrungen, messen Sie Erfolge (z.B. Zeitersparnis, Qualitätssteigerung). 
  3. Skalieren Sie erfolgreiche Ansätze unternehmensweit. 
Best Practice: 
Dokumentieren Sie Use Cases und teilen Sie diese – so profitieren alle Teams voneinander. 
 

6. Governance & Datenschutz: Sicherheit als Basis 

Essenziell: 
  1. Klare Richtlinien zur Nutzung von KI (z.B. Umgang mit sensiblen Daten, Transparenz der Ergebnisse) 
  2. Zusammenarbeit mit Datenschutzbeauftragten und IT-Sicherheit 
  3. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Policies 
 

7. Kontinuierliche Verbesserung: Feedback & Community 

Empfehlung: 
  1. Etablieren Sie Feedback-Kanäle (z.B. im Helpcenter oder via regelmäßige Umfragen). 
  2. Fördern Sie eine offene Lernkultur und den Austausch von Erfahrungen (z.B. Austauschformat “Mein KI-Highlight der Woche”) 
  3. Bleiben Sie am Puls der KI-Entwicklung und passen Sie Ihre Strategie laufend an.  

Zusammenfassung

Ihr Fahrplan für den erfolgreichen KI-Rollout:
  1. Leadership Buy-in sichern 
  2. AI Owner und Team etablieren 
  3. AI Champions in den Fachbereichen gewinnen 
  4. Nutzer:innen gezielt schulen 
  5. Pilotprojekte starten und skalieren 
  6. Governance und Datenschutz gewährleisten 
  7. Feedback einholen und kontinuierlich verbessern 

Tipp

Nutzen Sie die nuwacom-Plattform als zentrales Betriebssystem für produktive, sichere und datensouveräne KI-Nutzung im Unternehmen. So schaffen Sie die Basis für nachhaltigen Erfolg und eine zukunftsfähige Arbeitswelt. 

Weitere Ressourcen, Vorlagen und Best Practices finden Sie im nuwacom-Helpcenter. 
Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Umsetzung Ihres individuellen KI-Rollouts!
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FAQ

Nein. Die Plattform soll Sie unterstützen, nicht ersetzen. Sie übernimmt wiederkehrende Aufgaben wie das Zusammenfassen von Texten oder das Erstellen von Entwürfen. Ihre Expertise, Ihr Urteilsvermögen und Ihre Entscheidungen bleiben unverzichtbar.
Nein. Die Plattform ist so gebaut, dass Sie sie ohne technische Vorkenntnisse nutzen können. Sie arbeiten mit einer normalen Oberfläche, stellen Fragen oder geben Anweisungen – ähnlich wie bei einer Suchmaschine.
Alle Daten bleiben im Unternehmen. Die Plattform läuft auf unserer eigenen Infrastruktur. Es werden keine Informationen an externe Anbieter weitergegeben. Datenschutz und Sicherheit sind fest verankert.
Das wird passieren. Die KI ist ein Werkzeug, kein Orakel. Deshalb prüfen Sie jedes Ergebnis, bevor Sie es verwenden. Die Verantwortung für die Qualität liegt bei Ihnen – genau wie bei jeder anderen Arbeit auch.
Das hängt davon ab, wie intensiv Sie die Plattform nutzen wollen. Für die Grundlagen reichen ein bis zwei Stunden. Danach lernen Sie durch Ausprobieren. Es gibt kurze Tutorials und einen Chat-Bot, der bei Fragen hilft. Je nach Plan gibt es individuelles Onboarding und Training, um Teams gezielt bei der Einführung und Nutzung der Plattform zu unterstützen.
Kein Problem. Die Plattform ist für alle gemacht, nicht nur für IT-Profis. Es gibt einen Chatbot in der Plattform, den Sie fragen können. Zusätzlich bieten wir Schulungen an, die bei null anfangen (Enterprise-Plan erforderlich).
Vertrauen ist das falsche Wort. Die KI ist ein Werkzeug, das Vorschläge macht. Sie prüfen, ob diese Vorschläge passen. Vertrauen sollten Sie Ihrem eigenen Urteil – die KI ist nur eine Unterstützung dabei.
Durch Ihre Fachkenntnis. Lesen Sie das Ergebnis kritisch durch, wie Sie es bei der Arbeit eines Kollegen auch tun würden. Stimmen die Fakten? Passt der Ton? Fehlt etwas Wichtiges? Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich eine zweite Meinung.
Die Verantwortung liegt bei Ihnen, nicht bei der Plattform. Deshalb ist es wichtig, jedes Ergebnis zu prüfen. Wenn Ihnen ein Fehler durchrutscht, wird das genauso behandelt wie jeder andere Arbeitsfehler auch.
Ja, aber mit Bedacht. Die Plattform ist sicher und läuft intern. Trotzdem gilt: Geben Sie nur die Informationen ein, die für die Aufgabe notwendig sind. Bei Unsicherheit fragen Sie die Datenschutzbeauftragten.
Nein, es gibt keine individuelle Überwachung. Wir erfassen anonymisierte Nutzungsdaten, um zu verstehen, welche Funktionen hilfreich sind und wo es Probleme gibt. Niemand liest mit, was Sie eingeben.
Dann arbeiten Sie wie bisher weiter. Die Plattform ist eine Ergänzung, kein Ersatz für bestehende Prozesse. Bei technischen Problemen steht der Support bereit.
  • Teams-Plan: E-Mail- und Chat-Support
  • Enterprise-Plan: E-Mail- und Chat-Support plus feste Ansprechperson im Customer Success Management
Nein. Die Plattform ist ausschließlich für berufliche Aufgaben gedacht. Private Nutzung ist nicht erlaubt und verstößt gegen die Nutzungsrichtlinien.
Das ist normal. Manche lernen schneller, andere brauchen mehr Zeit. Es geht nicht um einen Wettbewerb. Jeder kann in seinem eigenen Tempo lernen. Und oft hilft es, Kollegen zu fragen, die schon Erfahrung haben.
Es wird ernst genommen. Wir sammeln alle Rückmeldungen und werten sie aus. Wenn viele das gleiche Problem melden, passen wir die Plattform oder die Schulungen an. Ihr Feedback hilft, die Einführung zu verbessern.
Es gibt einen Support-Chat in der Plattform, der bei Fragen hilft. 
Die Plattform ist so gebaut, dass Sie nichts kaputt machen können. Sie können ausprobieren, ohne Schaden anzurichten. Im schlimmsten Fall funktioniert etwas nicht – dann fragen Sie nach oder versuchen es anders.
Nein. Die Plattform passt sich in Ihre bestehenden Prozesse ein. Sie entscheiden, wann und wofür Sie sie nutzen. Es geht darum, Ihre Arbeit zu erleichtern, nicht alles auf den Kopf zu stellen.
Das hängt von Ihrer Rolle ab. Für manche bedeutet es weniger Zeit für Routineaufgaben. Für andere schnellere Recherche oder bessere Textentwürfe. Probieren Sie verschiedene Use Cases aus, um herauszufinden, in welchen Aufgabenbereichen die Plattform Ihnen und Ihrem Team den größten Mehrwert bietet.
Es gibt kurze Einführungen, die online oder vor Ort stattfinden. Danach können Sie selbst ausprobieren. Bei Bedarf gibt es vertiefende Workshops und offene Fragerunden.
Als Führungskraft spielen Sie eine zentrale Rolle im Veränderungsprozess. Schaffen Sie Transparenz, fördern Sie Offenheit im Team und geben Sie Raum für Fragen und Feedback. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeitenden aktiv beim Lernen und Testen der Plattform – und nutzen Sie selbst die Schulungsangebote, um die Möglichkeiten der KI im Arbeitsalltag gezielt weiterzugeben..
Sprechen Sie offen über Bedenken. Niemand muss sofort überzeugt sein. Es hilft, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam zu testen, was wirklich nützlich ist.
Barrierefreiheit ist Teil der Auswahlkriterien. Wir testen die Plattform mit unterschiedlichen Nutzergruppen und passen sie bei Bedarf an.
Ja, gerne. Es gibt einen festen Prozess für Vorschläge. Gute Ideen werden geprüft und, wenn möglich, umgesetzt. Melden Sie sich gerne bei unserem Support. 
Nutzen Sie die Flexibilität der Plattform, um verschiedene Arbeitsstile zu unterstützen. Ermutigen Sie Ihr Team, Funktionen auszuprobieren und herauszufinden, was am besten funktioniert. Sammeln Sie Erfahrungen, teilen Sie Best Practices und helfen Sie dabei, gemeinsame Standards zu entwickeln, ohne individuelle Arbeitsweisen einzuschränken.
Es gibt regelmäßige Updates per E-Mail und in der Plattform. Sie können jederzeit im Chat Fragen stellen, wenn Ihnen etwas unklar ist.
Messen Sie den Erfolg anhand konkreter Kriterien: Zeitersparnis, Zufriedenheit der Nutzer, Qualität der Ergebnisse. Teilen Sie diese Zahlen regelmäßig. Sammeln Sie Erfahrungsberichte aus den Teams.
Achten Sie darauf, dass alle die gleichen Chancen haben, die Plattform zu lernen und zu nutzen. Schulungen sind für alle zugänglich. Feedback wird ernst genommen, unabhängig davon, wer es gibt.