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# MCP Server verbinden

### Überblick

MCP-Server ermöglichen tiefere und flexiblere Integrationen über die Standard-Apps hinaus. MCP steht für Model Context Protocol und bietet eine standardisierte Möglichkeit, externe Systeme anzubinden. Agenten erhalten darüber Zugriff auf Daten und führen komplexere, granularere Aktionen systemübergreifend aus.

MCP-Server eignen sich für fortgeschrittene Anwendungsfälle, individuelle Integrationen und technische Workflows. Eine kuratierte Liste gängiger MCP-Server steht bereit, und bei Bedarf lassen sich eigene, selbst gehostete Server manuell hinzufügen.

## **MCP-Server verbinden**

Jeder MCP-Server lässt sich über die Workspace-Einstellungen verbinden, ob aus dem Katalog oder als selbst gehosteter eigener Server. Ein kurzer Assistent prüft den Server, übernimmt die Authentifizierung und ermöglicht die Auswahl der genauen Tools, die Agenten zur Verfügung stehen.

### **Schritt für Schritt**

1. In den Workspace-Einstellungen *MCP Server* öffnen und *MCP Server hinzufügen* wählen.
2. Die Server-URL und optional einen Anzeigenamen eingeben, dann *Prüfen* wählen. nuwacom prüft den Server und erkennt den Transporttyp (StreamableHTTP oder SSE), ob eine Authentifizierung erforderlich ist und welche Authentifizierungsmethode gilt.
3. Die Verbindung benennen und die Zugangsdaten für die erkannte Authentifizierungsmethode hinterlegen (siehe Authentifizierungsmethoden).
4. *Verbindung testen* wählen. nuwacom verbindet sich mit dem Server und ermittelt die verfügbaren Tools. Schlägt die Verbindung fehl, wird die vom Server zurückgegebene Fehlermeldung angezeigt, sodass sich die Einstellungen anpassen lassen.
5. Die Tools auswählen, die für Agenten freigegeben werden sollen, und anschließend die Verbindung bestätigen.

<Info>
  Freigegebene Tools, der Verbindungsname, die Freigabe und das Entfernen lassen sich jederzeit unter „Konnektoren" in den Workspace-Einstellungen anpassen.
</Info>

## **Authentifizierungsmethoden**

nuwacom erkennt automatisch, welche Authentifizierung ein Server erwartet, und zeigt nur die relevanten Felder an:

* Keine Authentifizierung: Öffentliche Server, die keine Zugangsdaten benötigen. Die URL wird geprüft und die Einrichtung fortgesetzt.
* API-Key / Token: Der Server ist durch einen statischen API-Key oder ein Bearer-Token geschützt. Für die Verbindung wird eine gespeicherte Zugangsinformation ausgewählt. Bei OAuth-Servern steht diese Methode zusätzlich über *Use API key / token instead* in den erweiterten Optionen zur Verfügung.
* OAuth: Der Server nutzt OAuth 2.0. nuwacom schlägt auf Basis der Discovery-Metadaten des Servers den passenden Modus vor (siehe OAuth-Modi unten).

## **OAuth-Modi**

Nutzt ein Server OAuth, lässt sich die Methode zum Abrufen eines Tokens auswählen:

* **Automatisch (empfohlen):** Die Anmeldung läuft über den Browser. Der Client registriert sich über Dynamic Client Registration (DCR) automatisch beim Anbieter, sodass keine Zugangsdaten eingegeben werden. Das funktioniert für die meisten Server.
* **Browser-Login mit eigenen Zugangsdaten:** Die Anmeldung läuft über den Browser mit einer Client-ID und einem Secret aus einer beim Anbieter registrierten OAuth-App. Diese Option greift, wenn der Server keine automatische Registrierung unterstützt.
* **Client Credentials (M2M)**: Die Verbindung nutzt direkt eine Client-ID und ein Secret, ohne Browser-Login. Damit wird der Machine-to-Machine-Zugriff (M2M) abgedeckt, etwa für CI/CD-Pipelines, Server-zu-Server-Integrationen und automatisierte Workflows. Verfügbar ist diese Option nur für Server, die den OAuth-Client-Credentials-Grant unterstützen.
* **Manuelle Konfiguration:** Authorization-URL, Token-URL, Client-ID und Secret werden manuell eingegeben. Diese Option greift, wenn ein Server seine OAuth-Discovery-Metadaten nicht bereitstellt.

> **Tipp:** Für eingeschränkten Zugriff lassen sich über Erweiterte Einstellungen im Verbindungsschritt eigene OAuth-Scopes festlegen (durch Leerzeichen oder Komma getrennt). Bleibt das Feld leer, werden die vom Server angegebenen Scopes angefragt.

<Info>
  Nicht jeder Server unterstützt jeden Modus. Viele gehostete MCP-Server bieten nur den browserbasierten Login an. Der Machine-to-Machine-Zugriff (M2M) setzt voraus, dass der Server den OAuth-Client-Credentials-Grant unterstützt.
</Info>


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